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Wenn Sie einen Befehl wie zum Beispiel das Packen von Dateien unter Linux ausführen, kann es unter Umständen zu einer nicht gewollten CPU-Auslastung kommen. Im schlimmsten Fall zieht dieser Prozess Ihr gesamtes System in Mitleidenschaft und verrichtet seine Arbeit nicht wie gewohnt.

Dabei bieten Linux Systeme einen schönen Befehl um hier gegenzusteuern und die Priorität von Prozessen zu steuern.

Beispiel anhand des Packens eines Archives

nice -n Prioritätslevel tar cvpzf /home/backup/backup.tar /home/*/

Linux unterscheidet hierbei zwischen einer Prozesspriorität von -20 (höchste) bis 19 (niedrigste).

Beispiel

nice -n 19 tar cvpzf /home/backup/backup.tar /home/*/

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Sie eventuell einen vielleicht bereits bestehenden Prozess mehr oder weniger Priorität zuweisen möchten. Hier kann Ihnen wiederrum mit "renice" geholfen werden.

Beispiel

renice -n 19 -p 10

Mit Hilfe von "renice" setzen Sie also wie in diesem Fall ProzessID 10 auf der niedrigsten Priorität 19.

Achtung: Sie sollten ungefähr ein Gefühl dafür haben, welche Prozesse mit welcher Priorität arbeiten sollten. Bei falscher Handhabung kann eine solche vorgehensweiße auch mehr Negative als Positive Auswirkungen haben.

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